Bürgermeinungen zum Thema Sozialstaat und seine Kapriolen
Anecken.de: Menschen, die Arbeit haben, die Beiträge und Steuern abführen dürfen (!), sollten
daran denken: Sie könnten die nächsten sein, die vom intakten sozialen Netz der
Gesellschaft aufgefangen werden müssen, nur um weiter existieren zu können.
Beitrag Herr Hetmank
- Ein menschenwürdiges Leben mit dem Bezug von Sozialhilfe zu finanzieren ist fast unmöglich! Der Druck, erst durch Arbeit ein relativ abgesichertes Leben führen zu können soll in dem nach den Leistungsprinzipien konstruierten Sozialsystem aufrecht erhalten werden.
Da die Sozialhilfe schon lange nicht mehr als Bedarfsdeckend angesehen werden kann, kommt man meistens an einem Zuverdienst nicht vorbei.Doch die Nebentätigkeit wirft wieder Kosten auf, welche vom Amt zum größten Teil nicht beachtet werden bzw. beachtet werden können.
(Man ist verpflichtet alle Möglichkeiten zu nutzen um die Erwerbslosigkeit zu beenden!) Doch man legt den betroffenen auch sehr viele Steine in den Weg, an denen dann die meisten scheitern müssen.
Vor dem Hintergrund das es viele arbeitende in den niedrigen Lohngruppen gibt ,die Anspruch auf ERGÄNZENDE SOZIALHILFE haben, ist es unverantwortlich diese unter einen "LOHNDRUCK" zu setzen durch welchen sie immer weiter ins AUS manövriert werden.
Wenn man keinen Job hat, soll man beispielsweise gezwungen werden auch schlecht bezahlte Arbeit anzunehmen.Doch diese darf ja dann z.B. auch keine zu hohen Fahrkosten aufwerfen.
Denn die tatsächlichen Kosten für die Erwerbstätigkeit(Werbungskosten) finden keine Beachtung!
Das kann dann dazu führen, daß am Ende weniger Mittel zur Verfügung stehen als bei totaler Erwerbslosigkeit.
Ein kürzen der Sozialhilfeleistungen bringt hierbei auch Überhauptnichts, sondern verschärft nur die Lage der Betroffenen!
Der Arbeitszwang über das sogenannte LOHNABSTANDSGEBOT trägt dazu bei, daß der steigende Lohndruck auf die Arbeitenden direkt an die Sozialhilfebeziehenden weitergegeben wird.
Was für ein großartiges SOZIALSYSTEM ! ???
Jens Hetmank am 25.04.02
Beitrag Klaus
- Das Abdrängen der Arbeitslosenhilfeempfänger in die Sozialhilfe richtet sich gegen die Menschen, nicht aber gegen die verfehlte Wirtschaftspolitik der Volksvertreter. Durch die Bereinigung der Arbeitslosenstatistik mit derartiger Methode schafft niemand einen einzigen Arbeitsplatz oder eine Absenkung der Steuer-u.Abgabenlast bei der arbeitenden Bevölkerung. Auch die arbeitende Bevölkerung sollte sich das hinter die Ohren schreiben!
Unverschämt oder töricht, der Bevölkerung glauben zu machen, durch die "Bereinigung der Arbeitslosenstatistik" würden die Probleme des Arbeitsmarktes gelöst. Wenn die Bevölkerung sich damit abspeisen läßt...oh je.
Klaus am 27.04.02
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