Unser Spiegelbild

Auf meinem Rundgang mit meinen Hunden gestern Morgen eingefangen:

Bezaubernde Wesen – Kühe … neugierig und kontaktfreudig …
Todeskandidaten – ob sie etwas ahnen von dem, was Menschen mit ihnen vorhaben? Wie verkümmert, wie verkorkst muss das Seelenleben in einem Menschen sein, wenn er es nicht als Schande und absolut anmaßend empfindet, diese unschuldigen Wesen ans Messer zu liefern. – Von wegen: „Die haben doch ein gutes Leben gehabt …“? Unschuldige Todeskandidaten … trotzdem noch neugierig und kontaktfreudig. Wir Menschlein verdienen nicht ihr Vertrauen.

Klaus R., am 27.07.13

Verfasst am 06.06.2009 12:33:23 Uhr

Der Tierschutz – Spiegel unseres menschlichen moralischen Entwicklungsstandes

zum Statement im Birni Blog

Birni Blog
„… gravierende Einschnitte in das persönliche Leben jedes Einzelnen von uns fordert.“?

Schlimm genug, wenn wir Menschen jede notwendige Entwicklung nach vorn als gravierende Einschnitte ins persönliche Leben empfinden. So werden wir uns als Menschen bestenfalls im gemächlichen, sehr gemächlichen Tempo der Evolution „entwickeln“. Aber das ist dann ein verdammt langer und beschämend langwieriger Prozess.
Um diese Entwicklung nach vorn zu beschleunigen, hat uns die Natur immerhin die von uns so hochgelobten Grauen Zellen verpasst, mit denen wir uns gerne vom Tier unterscheiden. Leider können die meisten von uns allerdings nichts oder nur wenig mit diesen „berüchtigten“ Zellen etwas Vernünftiges anfangen.

Der Verfasser der von mir kommentierten Schrift hier gehört offensichtlich auch zu denen, die sich damit entwicklungsbedingt schwer tun, mit z. B. vegetarischer Ernährung etwas anderes zu verbinden als eben nur die Vorteile für die eigene Gesundheit. Und er erkennt dazu nur einen wirtschaftlichen, aber keinen zutiefst moralischen Aspekt. – Nämlich, dass die Achtung des Lebensrechts und die Respektierung der Würde unserer tierischen Mitgeschöpfe auf dieser Erde ein wesentlicher Bestandteil unserer Auffassung von Moral sein sollte und sein muss. Nur mit unserer hochgelobten Moral unterscheiden wir uns vom Tier. Sie macht uns unabhängig vom noch herrschenden Naturgesetz Töten, um zu überleben, fressen oder gefressen werden.

Mit der vom Autor erwähnten „… Entscheidungen … im persönlichen Ermessen …“ ist das so eine Sache. In wieweit jemand unsere Umwelt verschmutzt und somit jeden von uns dadurch schädigt, liegt demnach auch im persönlichen Ermessen jedes einzelnen. Also immer schön langsam mit der vorwitzigen Forderung nach Freiheit des persönlichen Ermessens! Dazu sind wir menschlich noch lange nicht reif genug, und die Qualität unserer Moral lässt das auch nicht zu.

Als nicht organisierter, in all seinen Entscheidungen freier, an keinen Verein oder jedwede Organisation gebundener Tierschützer stehe ich jedoch auf dem Standpunkt, dass jeder, der sich als Tierschützer, als Tierfreund sieht, den Schritt in eine vegetarische Ernährung wagen sollte. Das ist eine logische Konsequenz. Alles andere ist Schizophrenie.

Die Sicherstellung der Ernährung von Menschen ist dank unserer kognitiven Fähigkeiten und die daraus entstandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und den dadurch zur Verfügung stehenden Alternativen nicht wirklich auf das Abschlachten der Tiere angewiesen.

Die Nutzung der sich hieraus ergebenen Ressourcen würde uns Menschen tatsächlich in unserer Entwicklung zum Menschsein voranbringen. Denn, was uns Menschen ausmacht, ist die Moral. (klaus)

Und zur ewigen Streitfrage bezüglich Mensch als Fleischfresser Hin oder Her:

Wenn eine vegetarische Ernährung den Menschen weder krank macht noch seine Lebenserwartung herabsetzt, ist diese Frage damit doch geklärt! Was hindert uns also daran, uns für diese vernünftige Ernährungsform zu entscheiden? – Ich sage es Ihnen: Gewohnheit, Engstirnigkeit, schwache Intelligenz.

Wir leben nur einmal. Nutze diese Chance, durch dich selbst die Menschheit verbessern zu helfen! (klaus)

Klaus R.

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