Medien-Politshows

„Anne Will“ nach der Landtagswahl in Bayern – 14.10.18
Gäste: Prof. Meuthen, AfD, Dorothee Bär (CSU), Annalena Baerbock (Grüne) und Boris Pistorius (SPD),  Melanie Amann, Spiegel-Reporterin, Michael Koß, Prof. für vergleichende Politikwissenschaften.

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Ich habe diese Sendung aufgezeichnet, aus gutem Grund.

Die Moderatorin der Sendung „Anne Will“, die Will, ließ in der Sendung zu, dass ausgerechnet die Vertreter der Grünen, Annalena Baerbock und der vom Schicksal am gebeuteltsten Partei, Pistorius, SPD, ihre Sendung „Anne Will“ prompt zur Plattform für Hetze und Angriffe gegen die AfD missbraucht und regelgerecht dafür instrumentalisiert haben. Frau Will ist dagegen nicht eingeschritten und hat stattdessen diesen unerträglichen Vorgang sogar noch befördert, indem sie vor allem diesem SPD-Genossen deutlich zu viel Redezeit gewährt hatte.

Aber auch das großmäulige Greenhorn aus der Partei die Grünen konnte sich nahezu zügellos ausbreiten. Statt die Frage Herrn Meuthens zu beantworten, warum die Grünen sich nicht von den gewaltbereiten und gewalttätigen Antifa-Akteuren distanzierten, kam sie reflexartig mit dem Vorwurf gegen die AfD, sich rechtsradikalen Bewegungen an ihrem Rand nicht entgegenzustellen und Mitglieder zu entlassen. Vielleicht schwebt ihr vor, die AfD müsse alles und jeden in der Partei entlassen, was den Gründen nicht in den Gram passt. Und zwar solange, bis die AfD im Gleichschritt mit den Grünen die Schwelle in den Abgrund einer nationalen Katastrophe überschritten hat? – Wahnsinn!

Und dann dieser Herr aus dem geschmeidigen Elfenbeinturm! „Vergleichender Politikwissenschaftler“. Der Erfindungsreichtum akademischer Glanz-Gebiete scheint schier grenzenlos zu sein. Was dieser gelehrige Mann, seines Zeichens Inhaber eines gewichtigen Lehrstuhles an einer Uni in München, an beeindruckenden Erkenntnissen seiner Forschungen geradezu ausgespuckt hatte, war so gewaltig in der Bedeutung, dass alles, was er weisheitstrunken ausgoss, augenblicklich zum unwiderlegbaren Gesetz wurde.
Also, Herr Prof. Dr. Meuthen war alles andere als in einer beneidenswerten Runde eingekeilt.

Da war noch zu seiner Rechten eine hagere, wie eine Klapperschlange angriffslustige Dame (Melanie Amann), die sich hasserfüllt zur Lebensaufgabe gemacht hat, die AfD und Union zu beobachten und darüber „wahrheitsgemäß“ zu berichten, was sie wahrnimmt und wie sie es versteht. Auch sie hat das Privileg, Wahrheiten, ihre Wahrheiten, zu verkünden und damit hausieren zu gehen. Sie lies keine Gelegenheit, gegen Herrn Meuthen zu keilen. Demnach hätte diese Sendung eigentlich einen anderen Titel haben sollen.

Ob Frau Will eigentlich noch mit einem guten Gefühl im Bauch in den Spiegel schauen kann?
Ihre Wirkungsabsicht ist zu plakativ!

Klaus R., am 15.10.18