Deutschland

Rechtsradikalen Netzwerke …

Wenn wir keine „rechtsradikalen Netzwerke“ finden, müssen wir eben welcher erfinden …

Wie glaubwürdig sind die heutigen agierenden Ermittler, wenn es um politisch motivierte Anschläge geht?

Welche Spielräume nutzen sie … aus?

Welchen tatsächlichen Zielen dienen sie?

Solche Fragen dürfen ja wohl noch in einem funktionierenden Rechtsstaat gestellt werden? Oder etwa nicht?

Jeder in diesem Land kann von jetzt auf gleich zum „Rechtsradikalen“ mutieren, wenn er sich nur kritisch über Ungereimtheiten und Unannehmbarem in unserer Gesellschaft äußert, auch in einem privaten Umfeld, erstrecht öffentlichen. Zum Beispiel in den „sozialen Netzwerken“, die ebenso radikalisiert werden können, wie jene Bürger, die eine kritische, wenn nicht gar ablehnende Haltung zur „gängigen“ Politik einnehmen, man muss nur wollen.

Daher: Niemand, der es mit Ehrlichkeit hält und sich selber treu bleibt, ist in diesem Land noch davor sicher, nicht in eine solche Falle, nennen wir diese verharmlosend einfach noch „Fettnäpfen“, zu treten. Zudem kommt es auf die mental-moralische Qualität derjenigen an, die die „Zuordnung“ von Verhalten vornehmen, wie schmerzhaft, wie folgenschwer das Abdriften von dem vom Machthaber gewünschten Verhalten sich auswirkt.

Warum denke ich an dieser Stelle ausgerechnet an den damaligen „Volksgerichtshof“ bis 1945? Haben wir Deutsche denn wirklich nichts aus all diesen erbärmlichen Schieflagen einer Gesellschaft nichts, aber auch gar nichts gelernt?

Klaus R., am 27.6.19